Unsere allererste Reise als kleine Familie – ich erinnere mich noch genau an das Gefühl davor: Vorfreude, ein bisschen Unsicherheit und tausend Gedanken im Kopf gleichzeitig. Wird es klappen? Ist es zu früh? Was, wenn irgendetwas nicht funktioniert? Für uns war die Antwort auf all diese Fragen: Mallorca. Und es war goldrichtig.
So klein war Lolos Hand noch, als wir zu unserer ersten gemeinsamen Reise aufgebrochen sind
Warum Mallorca perfekt für die erste Reise mit Baby ist
Wir wollten für unsere allererste Reise als kleine Familie nichts riskieren: kein langer Flug, gutes Wetter, medizinische Sicherheit, kurze Wege und eine entspannte Infrastruktur. Mallorca bringt das einfach alles mit – kurzer Flug, super familienfreundlich und unkompliziert. Genau das, was man beim ersten Mal braucht.
🏨 Unser Hotel in Cala Millor: Hipotels Cala Millor Park
Auf dem Weg zum Flieger – unser allererster Familienflug nach Mallorca
Geflogen sind wir mit Eurowings – Buggy und Kindersitz durften wir kostenlos mit an Bord nehmen, das hat die Anreise mit Baby deutlich entspannter gemacht. Unseren Kindersitz für Lolo hatten wir einfach von zuhause dabei.
Wir haben uns für das Hipotels Cala Millor Park entschieden — und ich kann es für Familien wirklich von Herzen empfehlen. Große Zimmer mit separatem Wohnbereich, viel Platz mit Baby, und auf Anfrage gibt es ein Reisebett. Bei uns hat Lolo die meiste Zeit aber einfach zwischen uns geschlafen 😄 Gerade bei der ersten Reise mit Baby war es so angenehm, nicht ständig mit Platzproblemen zu kämpfen.
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Kurzer Schreck gleich beim Einchecken: Man teilte uns mit, dass unser Zimmer für die erste Nacht leider überbucht war – wir müssten die erste Nacht woanders verbringen. Mit Baby natürlich super. Wir waren erstmal ziemlich geknickt und hatten überhaupt keine Lust, gleich nochmal umzuziehen – wollten nach der Anreise einfach nur ankommen und uns einrichten. Aber am Ende hat sich alles gefügt: Wir durften die erste Nacht im 5-Sterne-Hotel Hipotels Hipocampo Palace & Spa verbringen, inklusive Suite und tollem Buffet. Am nächsten Tag sind wir dann noch einmal umgezogen – nicht ideal, aber machbar. Solche unerwarteten Dinge passieren eben manchmal auf Reisen.
Unsere Überraschungs-Suite für eine Nacht – riesiges Badezimmer, eigenes Wohnzimmer und Balkon inklusive
🚗 Mietwagen – die beste Entscheidung
Wir hatten das Auto von Anfang an gebucht und direkt am Flughafen übernommen – und das war goldrichtig. Flexibel, spontan und mit Baby für mich einfach unverzichtbar. Parkplätze haben wir in Cala Millor übrigens eigentlich immer problemlos gefunden.
🏖️ Cala Millor – entspannt & perfekt mit Baby
Morgenausblick vom Hotelbalkon – Pool und Meer direkt vor uns
Cala Millor – türkises Wasser, weißer Sand, einfach schön
Die Strandpromenade von Cala Millor
Die meiste Zeit haben wir tatsächlich einfach dort verbracht — und ehrlich gesagt war genau das perfekt. Lange Strandpromenade, entspannte Atmosphäre, viele Cafés, ein schön flacher Strand. Mit Baby braucht man oft gar nicht mehr als das. Einfach ankommen, schlendern, den Moment genießen. Die Promenade ist komplett barrierefrei – die sind wir immer wieder rauf und runter gegangen, und Lolo konnte dabei im Buggy wunderbar schlafen. Die Menschen dort waren außerdem super kinderlieb: In allen Restaurants war man sehr freundlich zu uns und hat geholfen, wo es ging.
Nina, Papa und Lolo in einem Café in Cala Millor
Zwei besondere Highlights direkt von Cala Millor aus warteten aber noch auf uns: der Spaziergang zum Castell de la Punta de n'Amer und der Küstenspaziergang nach Sa Coma – dazu jetzt gleich mehr.
🏰 Castell de la Punta de n'Amer
Wegschild zum Castell de la Punta de n'Amer – auf zu kleinen Abenteuern
Vorbei an Dünen und Strand geht's zur kleinen Festung
Blick auf das Café Es Castell und die Bucht von Cala Millor
Über die kleine Brücke geht's zur Festung, die man kostenlos betreten darf
🥾 Geheimtipp: Der Küstenspaziergang nach Sa Coma
Dieser Abschnitt ist eigentlich unser heimlicher Mallorca-Geheimtipp – und ich bin so froh, dass wir ihn entdeckt haben.
Wir sind einfach vom Strand in Cala Millor losgelaufen – immer der Küste entlang Richtung Sa Coma und Platja de Sa Coma. Was dann kam, hätten wir nicht erwartet: ein wunderschöner Küstenspaziergang mit kristallklarem, türkisem Wasser, einsamen kleinen Buchten, Felsen, Pinien – und sogar einer kleinen Höhle.
Die ganze Gegend rund um die Punta de n'Amer, zwischen Sa Coma und Cala Millor, ist übrigens ziemlich höhlenreich. Direkt an der felsigen Küste stößt man immer wieder auf kleine, natürliche Felshöhlen und Ausbuchtungen im Kalkstein.
Typisch mallorquinisch – ein Steinhaus mit leuchtend blauen Türen am Wegesrand
Eine dieser unerwarteten Buchten – türkises Wasser, kaum Menschen
Der Blick zurück auf Cala Millor – man läuft am Wasser entlang
Wunderschöne Buchten, so weit das Auge reicht
Papa erkundet die Bucht
👵👴 Oma & Opa kamen zu Besuch
Das Schönste an der ganzen Reise für mich? Oma und Opa kamen ein paar Tage vorbei. Unterstützung, gemeinsame Zeit, mal kurz durchatmen können. Gerade bei der ersten Reise mit Baby ist das einfach unbezahlbar.
🚙 Ausflüge — von entspannt bis chaotisch
Natürlich wollten wir trotzdem ein bisschen von der Insel sehen. Also haben wir Tagesausflüge nach Cala Ratjada, Porto Cristo, Artà und Sóller gemacht — mit sehr unterschiedlichen Erfahrungen, das sag ich euch gleich vorweg 😄
Cala Ratjada
Der Hafen von Cala Ratjada – traumhaftes Hafenfeeling
Die felsige Promenade von Cala Ratjada – ein schöner Spaziergang direkt am Wasser
Kurze Pause mit Buggy direkt an der Felsenküste
Cala Ratjada hat mir richtig gut gefallen: entspannte Spaziergänge, schöne Restaurants, ein tolles Hafenfeeling. Es war an diesem Tag etwas regnerisch, aber trotzdem ein super schöner Ort zum Erkunden und Schlendern. Genau das Richtige für einen ruhigen Tag mit Baby.
Sóller — unser ehrlicher Mallorca-Tipp
Und dann war da Sóller. Wir waren Anfang Mai dort, und es war schon richtig voll: überall Stau, die Parkplatzsuche eine Katastrophe, ewig im Auto gesessen — und am Ende ohne Parkplatz frustriert wieder umgedreht. Ganz ehrlich, das war einer der stressigsten Tage unseres Urlaubs. Hier sind deshalb auch keine Fotos entstanden.
Porto Cristo & unser kleiner Mallorca-Fail 😄
Einen Parkplatz haben wir direkt am Hafen gefunden – super unkompliziert
Porto Cristo – traumhaft schöner Hafenort
Porto Cristo ist wirklich ein traumhaft schöner kleiner Hafenort – den könnt ihr unbedingt auf eure Liste setzen. Wir hatten dort eigentlich einen super Plan: Oma und Opa sollten auf Lolo aufpassen, während wir die berühmten Cuevas del Drach besichtigen. Die Drachenhöhlen sollen wirklich beeindruckend sein – riesige Tropfsteinhöhlen, ein unterirdischer See, eine ganz besondere Lichtstimmung.
Papa und Lolo gucken sich den Hafen an
Eine kleine Stadt zum Rumschlendern
Unser Problem: Wir wollten die Tickets vorab online buchen, aber unsere Kreditkarte hat einfach nicht funktioniert. Also dachten wir uns: „Ach, dann kaufen wir sie eben spontan vor Ort." Tja. Riesige Schlange, total überfüllt, keine Chance mehr 😄
Artà — der perfekte letzte Urlaubstag
Papa und Lolo mittendrin im Markttrubel von Artà
Oma und Opa mit Lolo in Artà
Am letzten Tag waren wir in Artà — und das kann ich euch wirklich nur ans Herz legen. Es war Markttag: kleine Gassen, eine wunderschöne Altstadt, lokale Produkte, eine total entspannte Atmosphäre. Einen Parkplatz zu finden war überraschend unkompliziert. Wir sind einfach durch die Straßen geschlendert, haben uns in ein Café gesetzt und den letzten Urlaubstag ganz bewusst genossen.
💰 Was hat es gekostet?
💶 Preis-Übersicht (unsere tatsächlichen Kosten, Ende April/Anfang Mai)
- Hotel Hipotels Cala Millor Park (Halbpension, inkl. Flug)1.706 €
- Mietwagen (10 Tage)380 €
- Mittagessen, Ausflüge, Snacks & Tanken (gesamt)ca. 600 €
❤️ Unser Fazit
Mallorca war für uns der perfekte Einstieg ins Reisen als Familie. Unkompliziert, sicher, familienfreundlich und wunderschön. Und vor allem hat es uns die Angst genommen — denn nach diesen 10 Tagen wussten wir: Reisen mit Baby funktioniert. Und zwar richtig gut.
Unsere komplette Packliste Baby auf Reisen – alles, was bei uns mit ins Gepäck kam – findet ihr übrigens bei unseren Guides.
Und auch wenn nicht alles perfekt lief — genau diese kleinen Fails gehören für mich später oft zu den schönsten Erinnerungen 😄
💬 Kommentare
Hast du Fragen zu unserer Mallorca-Reise oder eigene Erfahrungen mit Baby auf Mallorca? Schreib uns gerne!